Es soll nicht mehr als eine Übung pro Tag gemacht werden.

Es ist aber kein Problem eine Übung über mehrere Tage zu behalten.

Wer das Gefühl bekommt, dass er es einfach nicht schafft die Übungen so durchzuführen wie sie vorgegeben werden, dem sei gesagt: Das ist normal und nicht weiter tragisch, es genügt sein Bestes zu geben und dann weiter zu gehen. Nur deshalb Abbrechen wäre genau das, was nicht passieren sollte.

 

Das Textbuch kann man nach Belieben parallel, ergänzend, vorher oder nachher zu den Übungen lesen. Die Übungen sind das Fundament des Kurses.

Das Textbuch gibt die theoretische Basis, der Praxis der Übungen ist allerdings Priorität eingeräumt.

 

Beim lesen im Textbuch wird es normalerweise vorkommen, dass man den Inhalt nicht verstehen kann, auch wenn man sich noch so sehr bemüht und die Textstelle immer wieder ließt - auch hier gilt: Dran bleiben, sich nicht davon entmutigen lassen, das geht den allermeisten so.

Mit der Zeit wird einem der Text zugänglicher und man versteht mehr und leichter. Das hat mit der Umstellung im Denken zu tun.

 

Während man denKurs lernt wird das Denksystem des Ego durch das Denksystem des Heiligen Geistes ersetzt und da sich diese beiden Denksysteme direkt widersprechen versteht man am Anfang oft wenig, wenn man noch im Ego-Denksystem unterwegs ist, weil der Kurs aus dem Denksystem des Heiligen Geistes stammt.

 

Vielen geht es so, dass sie "den Kurs machen" wollen um etwas zu Schaffen, um etwas zu erreichen. Dieser Anspruch kann dem Verständnis ebenfalls im Weg stehen, so das für viele der Inhalt des Textbuches und das Gemeinte in den Übungen erst dann so richtig klar wird, wenn sie das Übungsbuch schon absolviert haben und dieser Anspruch wegfällt.

Anleitung zu "Ein Kurs in Wundern"